Malena

Trennung Nicht Verarbeitet
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Wie lange dauert es, eine Trennung zu verarbeiten? Und wie lässt sich eine Trennung überhaupt überwinden? Mit dem Wissen über die Trennungsphasen sowie unseren Experten-Tipps helfen wir dir, dich von der alten Beziehung zu lösen. Vielleicht hat sie sich schon eine Weile angekündigt, vielleicht kommt sie für dich aber auch wie aus dem Nichts. Ganz gleich, wie gut oder schlecht du auf eine Trennung vorbereitet bist, meist stellt sie das gewohnte Leben erstmal gehörig auf den Kopf. Und tatsächlich ist es gut, dass wir das Ende einer Beziehung nicht völlig gleichgültig hinnehmen — denn die ganzen Empfindungen sind nötig, um eine Trennung verarbeiten zu können.

Beschreibung

Ein Sprichwort sagt: Jedes Ding hat zwei Seiten.

Das gilt auch für eine Trennung. Auf der einen Seite steht meist der Handelndedie treibende Kraft oder eben derjenige, der den Anderen verlässt. Auf der anderen Seite steht der Verlassene — unfreiwillig ins noch unbekannte Abseits verbannt.

Eine trennung zu verarbeiten, braucht zeit

Zwischen ihnen liegt ein gewaltiger Berg aus Scherben. Aber schauen wir uns die beiden Parteien genauer an, bevor wir uns an die Aufräumarbeiten machen. Nicht selten trifft den Zurückgelassenen die Trennung wie ein Schlag. An ein Dasein als Single ist noch gar nicht zu denken.

Trennungsschmerz lindern und überwinden

Der Gedanke an den Verlust hat eine lähmende Wirkung. Im ersten Moment überwiegen Fassungslosigkeit, Panik, Perspektivlosigkeit und Zukunftsangst. Kein Wunder: Der Scherbenhaufen-Betrachter kann einfach nicht begreifen, wie es so weit kommen konnte. Ist das gerade wirklich passiert? Bleibt die quälende Frage nach dem Warum. Auf der anderen Seite steht der Initiator. Von ihm ging die Trennung aus.

Er wird daher wohl kaum so überrascht sein, wie der Verlassene. Meist sind solche Beziehungsbrüche keine Affekthandlungen, die mal eben zwischen Tür und Angel angezettelt werden, sondern bewusst getroffene und überlegte Entscheidungen.

Das Für und Wider wird zuvor oftmals ausgiebig abgewogen. In schlaflosen Nächten wurden Probleme gewälzt und Optionen ausgelotet. Dass die Trennung für den Schlussmacher genauso schlimm sein kann, wird meist übersehen.

Kur­ze zu­sam­men­fas­sung

Deshalb wird auch niemand verstehen, weshalb ich weine. Er kann genauso isoliert und alleine dastehen, weil sein Umfeld die Entscheidung einfach nicht nachvollziehen will. Kommen wir zu den Ursachen für eine Trennung. Warum verlässt man seinen Partner?

Ein Schlussstrich kann die unterschiedlichsten Gründe haben. Allen gemeinsam ist, dass irgendetwas einfach nicht passt oder man nicht gut miteinander harmoniert.

Dabei kann aber auch zu viel Harmonie ein Trennungsgrund sein — beispielsweise wenn einer der beiden Partner es eher auf den Rebellen-Typ abgesehen hat oder wenn bei all dem Wunsch nach Einklang die Kommunikation zu kurz kommt. Doch woran scheitern Partnerschaften konkret? Die Studie ist allerdings aus den 90ern. Was sind die Trennungsgründe von heute? Die Partnerbörse Elitepartner hat seine Mitglieder befragt, wann sie sich von ihren Partnern trennen würden. Ob sich die Trennungsgründe seit damals wirklich geändert haben, kann nicht eindeutig festgestellt werden.

Vielleicht hat sich einfach ihre Gewichtung verlagert. Immerhin gehen wir als Menschen immer mit der Zeit — das wirkt sich auch auf Beziehungen und Lebenskonzepte aus. Beispiele dafür finden sich in der Vielzahl an Seitensprung-Websites wie C-Date oder Secret.

Solche Möglichkeiten zum Fremdgehen gab es früher nicht. Vielleicht gelten dann Seitensprünge mit Androiden oder Virtual-Reality-Cybersex zu den häufigsten Trennungsgründen. Welche Trends zeichnen sich in Sachen Schlussmachen momentan ab?

Trennung verarbeiten? 7 phasen, no-go's & überwindung der trennung

Eins ist klar: Heute haut man Ehen weitaus schneller in den Sack als noch vor ein paar Jahrzehnten. Während hierzulande in den 50er Jahren von acht geschlossenen Ehen durchschnittlich gerade einmal eine einzige geschieden wurde, zerbricht heute fast jede zweite Ehe. Die Ehe ein Bund fürs Leben? Mit fünfzigprozentiger Wahrscheinlichkeit wohl eher eine Fall für den Scheidungsanwalt.

Wo früher weitaus mehr Existenzängste und Krisen in dunklen Ecken lauerten, winken uns heute Dank Globalisierung und Internet mehr Möglichkeiten zur Fahnenflucht. Scheidungen sind heute längst nicht mehr so verpönt wie damals, sondern gesellschaftlich akzeptiert. Zudem sind die Ansprüche gestiegen — bei Männern wie bei Frauen.

Wie sie eine trennung am besten verarbeiten

Heute steht die individuelle und persönliche Entfaltung im Vordergrund. Das wirkt sich auch auf Beziehungen aus.

Die Plattform für Casual-Dating Secret. Doch nicht nur die Häufigkeit von Trennungen hat sich geändert, sondern auch die Art des Schlussmachens. Wurden Beziehungen früher noch von Angesicht zu Angesicht beendet, geht es heute in vielen Fällen weitaus unpersönlicher zu. Da wird sich schon mal per SMS getrennt.

Tren­nung ver­ar­bei­ten

Sowas geht doch nicht? Geht doch — und entspricht sogar den modernen Etiketten.

Laut Hans-Michael Klein von der Knigge-Gesellschaft ist ein Schlussstrich per SMS erlaubt, sofern es sich lediglich um eine Kurzzeitbeziehung handelt, die per Chat entstanden ist. Aber nur dann, wenn beide Parteien wahre Messenger-Meister und weit genug voneinander entfernt sind. Trotzdem: Schön ist anders.

Prominentes Musterbeispiel fürs Ghosting : Charlize Theron und Sean Penn.

Trennung verarbeiten

Als die südafrikanische Schauspielerin keinen Bock mehr auf die Beziehung hatte, soll sie Insider-Berichten zufolge einfach nicht mehr auf Anrufe und Nachrichten reagiert haben. Aus dem Handy-Adressbuch, aus dem Sinn. So einfach ist das. Aber es geht auch anders. Rosenkrieg war gestern. Egal, wie heftig und emotional eine Trennung für den Verlassenen ausfällt: In den meisten Fällen ist der Ablauf der gleiche.

Die schweizerische Psychologieprofessorin Verena Kast entwickelte Anfang der 80er Jahre ein trennung nicht verarbeitet Modell zur Trauerbewältigung. Eigentlich wurde dieses Schema ursprünglich für Angehörige von Verstorbenen entwickelt. So bitter es vielleicht klingen mag, aber die Phasen treffen auch auf Sitzengelassene zu, so dass das Prinzip heute auch in der Paarpsychologie angewendet wird. Ist der Vergleich also vielleicht gar nicht so weit hergeholt? Die Franzosen haben dazu ein Sprichwort: Jeder Abschied ist ein kleines Sterben.

Die erste Phase wird ist meist von Verleumdung geprägt. Die Trennung vom geliebten Menschen stellt für die Zurückgebliebenen einen derartigen Schock dar, dass sie die Empfindungen meist gar nicht richtig wahrnehmen. Der Verlust fühlt sich wie ein dumpfer Traum an. Wenn der Betroffene überhaupt irgendeine Art der Reaktion zeigt, dann erfolgt diese eher mechanisch und rational. Jetzt brechen sämtliche Dämme. Der Verlassene wird von Trauer, Verzweiflung und Hoffnungslosigkeit gepackt.

Da haben wir ihn wieder, den Scherbenhaufen. Der Schmerz ist real und tut unglaublich weh.

Trennung verarbeiten: so schließt du mit dem beziehungsende ab

Bei vielen Betroffenen schwenkt die Trauer bald in blinde Wut um. Es wird verzweifelt nach einem Schuldigen gesucht — meist ist es der Schlussmacher, gelegentlich auch die Affäre. Und in nicht wenigen Fällen suchen die Sitzengelassenen die Schuld bei sich selbst. Nun dämmert dem Betroffenen langsam, dass der Partner nicht mehr wiederkommen wird.

Er wird mit der brutalen Wirklichkeit konfrontiert und beginnt, sich neu zu orientieren.

Der Scherbenhaufen wird langsam abgetragen. Der Verlassene akzeptiert allmählich den Verlust und setzt gedanklich einen Strich unter die Beziehung.

Die gemeinsame Vergangenheit kann nun ganz nüchtern und ohne Wehmut, irrationale Wunschvorstellungen oder Hass betrachtet werden. Die Bahn ist frei für neue Bekanntschaften und die Suche nach dem passenden Deckel. Welche Stolperfallen gibt es für Singles?

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