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Straßenstrich Polen
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Um die Inhalte, die in den Jahrgängen bis als gedrucktes Papier vorliegen, in eine digitalisierte Fassung zu übertragen, wurde eine automatische Text- und Layouterkennung eingesetzt. Für deutsche Freier befindet sich jenseits sächsischer Schlagbäume ein Schnäppchenparadies, doch die meist osteuropäischen Prostituierten arbeiten unter unwürdigsten Bedingungen. Wenn sich der Schlagbaum hebt, fallen für viele der Freier, deren Autos fast ausnahmslos deutsche Kennzeichen führen, alle Grenzen.

Beschreibung

Nachrichten Brandenburg Prostitution: Viele Freier kommen aus Deutschland. Entlang der deutsch-polnischen Grenze blüht seit Jahrzehnten das Geschäft mit dem Sex. Eine Stettiner Hilfsorganisation, die sich vor allem für den Gesundheitsschutz der beteiligten Frauen einsetzt, hat jetzt erstmals mehr als 80 von ihnen zu ihren Erfahrungen befragt.

Beim Thema Prostitution herrscht im katholischen Polen — wie in vielen anderen Ländern — eine rechtliche Grauzone.

Strassenstrich polen

Zum einen ist das Anbieten sexueller Dienstleistungen grundsätzlich nicht verboten. Zum anderen gilt jede Form der Zuhälterei, bei der Dritte Gewinn aus der Sexarbeit von Frauen oder Männern erzielen, als Straftat. Deren ehrenamtlichen Mitgliedern geht es vor allem darum, Prostituierte über die Gesundheitsrisiken ihrer Tätigkeit aufzuklären. Bei letzteren meist um polnische Frauen.

Schmutziger grenzverkehr

Das Geld dafür wird von der Stadt und der Wojewodschaft zur Verfügung gestellt. Als Ende die national-konservative Partei PiS die Macht in Polen übernahm, sei zunächst unter Einsatz der Polizei und anderer Behörden versucht worden, das horizontale Gewerbe zu eliminieren. Dieser Versuch sei aber nicht von langer Dauer gewesen.

Von über Frauen, die man ansprach, willigten 84 ein, über ihr Leben zu berichten. Die jüngste von ihnen ist 19, die älteste 62 Jahre alt. Das Geld war für die meisten der Hauptgrund, um ins Sex-Business einzusteigen.

Nur elf Prozent erklärten, dass sie auf diese Weise ihre sexuellen Bedürfnisse erfüllen. Ihre Einkünfte geben die Frauen mit bis Zloty im Monat an, das sind umgerechnet etwa bis Euro.

Nur sieben der Befragten lagen über dieser Summe. Viele Frauen haben in ihren Kindheit früh den Missbrauch von Alkohol oder Drogen durch Eltern und Angehörige erlebt. Die meisten trinken oder kiffen bis heute, um ihre Hemmschwelle bei der Sexarbeit zu senken. Oftmals bieten ihnen auch die Freier Amphetamine oder andere Drogen an. Zahlreiche der Kunden, die im Durchschnitt 25 bis 45 Jahre alt sind, kommen aus Deutschland, manche sind deutlich älter.

Viele Frauen sagen, dass sie deutsche Stammkunden haben, die vorher anrufen oder eine SMS schicken.

Insgesamt ist die Kundschaft bunt gemischt. Neben Trucker-Fahrern aus zahlreichen Ländern, Geschäftsleuten und Beamten gehören auch Ärzte, Rechtsanwälte und sogar katholische Geistliche dazu. Etwa die Hälfte der Frauen bieten nur Oralsex oder Vaginalverkehr mit Kondomen an. Gleichzeitig erklärten zahlreiche Frauen, dass sie an Syphilis, einer Chlamydien-Infektion oder anderen Krankheiten leiden.

Straßenstrich polen konnten nur 28 der 84 Befragten dies auch nachweisen. Inzwischen hat sich das Warschauer Gesundheitsministerium dazu bereit erklärt, auch, weil das Bemühen des Stettiner Vereins als vorbildlich in ganz Polen gilt. Ab diesem Jahr sollen Gesundheitstests auch vor Ort durchgeführt werden. Ein heikles Thema ist die Gewalt, die zahlreiche Freier ausüben.

Strassenstrich in polen

Fast die Hälfte der Frauen gibt an, dass sie schon öfters gewürgt, geschlagen oder in anderer Weise bedroht wurde. Manchmal werden Frauen von den gleichen Männern ausgeraubt, die zuvor ihre Dienste in Anspruch genommen haben. Dabei gehe es darum, die Beamten sensibler für die Probleme der Sexarbeiterinnen zu machen. Verallgemeinern will sie das aber nicht.

Bis heute konnte diese grausige Tat laut den polnischen Behörden nicht aufgeklärt werden. Schlagwörter Polizei Polen. Frankfurt Oder Corona in Brandenburg Prostitution in der Pandemie — zu Unrecht verboten? Zurück zur Startseite Zum nächsten Artikel.

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